Coca-Cola

Die Nachkriegsjahre.

Zum Aufbruch der Nachkriegszeit gehörte auch die passende Erfrischung.

1953 begann mit viel Elan und Begeisterung der Wiederaufbau der Coca‑Cola Organisation durch die Paul Koenig OHG in Lambach. Mit 21 Mitarbeitern, vier Tourenfahrzeugen und einem Wagen für den Tourenleiter wurde der Betrieb aufgenommen. Verkauf im ersten Jahr: 2.681 Kisten, eine für die damalige Zeit großartige Leistung. Im Jahre 1954 erfolgte in Wien, Salzburg, Innsbruck und Graz die Gründung von gleich vier Coca‑Cola Konzessionen. Am 1. Februar 1955 ging dann die Coca‑Cola Fabrik im 10. Wiener Gemeindebezirk am Wienerberg in Betrieb. Der Name: Gesellschaft für alkoholfreie Getränke. Wien wurde später auch zum Stammhaus des heutigen Unternehmens. Nach ersten Erfolgen wurde 1956 eine eigene Abfüllanlage errichtet. Die neue Devise hieß: Coca‑Cola auf breitester Basis bekannt und auf Armeslänge verfügbar zu machen.

Eine Erfrischung, die wirkte. Von Neusiedl bis Feldkirch.

Sieben weitere Coca‑Cola Konzessionen  in Mödling, Klagenfurt, Landegg, St. Pölten, Dornbirn, Steyr und Gmunden  wurden in den Jahren 1956 bis 1965 gegründet. Damit war jenes Konzessionärssystem geschaffen, das bis 1982 unverändert bleiben sollte. 1958 kam neben der legendären 0,2 l Glasflasche eine zweite Packung auf den Markt: die 0,7 l Familienflasche.

In den 1960er Jahren war es dann soweit. Das Sortiment wurde erweitert. Fanta, Sprite und Cappy wurden in Österreich als neue Marken etabliert. Auch der erste Kühlautomat mit Münzeinwurf wurde aufgestellt. Ende der 1960er Jahre erfolgte schließlich die Umstellung von der 0,7 l auf die 1 l Flasche.

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