Coca-Cola

Ein Verkaufssystem, dessen Erfolg keine Grenzen kennt.

Am 21. Juli 1899 wurde ein Vertrag unterzeichnet, in dem Candler den beiden Rechtsanwälten Joseph B. Whitehead und Benjamin F. Thomas das Recht einräumte, Coca‑Cola in Flaschen abzufüllen und in verschiedenen Staaten der USA auf den Markt zu bringen. Dieser Vertrag bildete die Grundlage für das Franchise-System der Coca‑Cola Organisation: Herstellung, Verkauf und Vertrieb durch ortsansässige Firmen in genau abgegrenzten Gebieten. Und mit diesem Prinzip wurde schon um die Jahrhundertwende einer der wichtigsten Grundsteine für den später weltweiten Erfolg von Coca‑Cola gelegt. Im ganzen Land entstanden Abfüllstationen, an deren Besitzer die The Coca‑Cola Company das Konzentrat als Grundstoff lieferte. Diese selbständigen Unternehmen übernahmen die Aufbereitung zum fertigen Getränk nach genauen Vorgaben für ein einheitliches Mischverhältnis von Konzentrat, Wasser, Zucker und Kohlensäure, das Abfüllen in die Flaschen sowie den Vertrieb.

Das Franchise-System bot die Gewähr dafür, dass das Produkt Coca‑Cola überall in gleicher Qualität durch lokale Unternehmen repräsentiert wurde. Es hatte aber auch einen wirtschaftlichen Aspekt, der gerade heute wieder von höchster Aktualität ist: Nicht das fertige Produkt in Flaschen und Kisten wurde über längere Distanzen transportiert, sondern lediglich der zur Herstellung des Fertigproduktes erforderliche Grundstoff.

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